SPD und Jusos besuchen "Rosebusch Verlassenschaften"

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Am Sonntag, den 24. Juni 2012, besuchten SPD und Jusos die „Rosebusch Verlassenschaften“ in Ahlem. Mit dabei waren Genossinnen und Genossen aus vielen verschiedenen hannoverschen Ortsvereinen, vor allen Dingen aber aus Herrenhausen-Stöcken, Linden-Limmer und Hannover-West.

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Das Künstlerpaar Breuste hat aus dem Ort der Erinnerung ein eindrucksvolles Kunstwerk gemacht, durch das Almut Breuste die Gruppe begleitete. Bedrückend ist die Atmosphäre, unterstützt durch den Klang von Musik, die Objekte und die Geschichte, die sie transportieren. Vor allem die menschlichen Schicksale, die durch Passbilder, auf denen Zwangsarbeiter aus den Fabriken während des Zweiten Weltkrieges zu sehen sind, direkt thematisiert werden, berühren die Besucher und stimmen nachdenklich.

Höhepunkt des Besuches war eine knapp 20-minütige Lesung von Dr. Eckhart Jander, der aus seinem Buch „Zilpzalp im Weidenlaub“, das er unter dem Pseudonym Kansbar Wyderle verfasst hat, einen Abschnitt über den unmenschlichen Umgang und letztlich die brutale Hinrichtung von Zwangsarbeitern in der Nähe vom damaligen Königsberg (heute: Kaliningrad) vorlas. Das Buch besteht aus drei Teilen und erzählt seine Lebensgeschichte.
 

Für Interessierte gibt es ein Video über die Verlassenschaften im Internet. Der Link dazu lautet: http://vimeo.com/40006686
Für weitere Orte der Erinnerung in und um Hannover  gibt es Karten, die vom „Netzwerk Erinnerung und Zukunft“ online zur Verfügung gestellt werden und unter folgendem Link abrufbar sind: http://www.erinnerungundzukunft.de/index.php?id=54
 

 
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