SPD-Jugend lehnt das Projekt "Leinebogen" ab

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Die Jusos Region Hannover haben auf ihrer gestrigen Vollversammlung einstimmig beschlossen, das Projekt "Leinebogen" abzulehnen. Das Projekt, das eindeutig als Freizeitpark konzipiert wurde, ist nicht vereinbar mit dem Landschafts- und Umweltschutz, der in dem Leinebecken betrieben wird. Dieser ist für die Stadt Hannover enorm wichtig.
"Auch sind wir davon überzeugt, dass das Anlegen eines künstlichen Sees mit der Einrichtung eines Yachthafens, eines Inselatolls oder eines Freizeitdomizils nicht wie angenommen dauerhaft junge Leute an Hannover bindet", so Heiderose Hoja, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Region Hannover, "dafür sind andere Faktoren entscheidend, wie die Möglichkeit, Arbeit zu finden oder die soziale Komponente einer Stadt."
"Die Stadt Garbsen hat sich bereits gegen dieses Projekt entschieden, zurecht", meint Philip Le Butt, Vorsitzender der Jugendorganisation der SPD. Es handele sich hierbei um ein Projekt, das gezielt reiche Menschen anzieht und nicht um ein kulturelles Projekt. "Es klingt eher nach einem Schildbürgerstreich als nach einem ernstzunehmenden Vorschlag", so Le Butt weiter. Der Leinebogen würde dadurch an private Investoren verkauft werden und nicht mehr der Bevölkerung zur Verfügung stehen. "Wir müssen uns die Frage stellen, für wen wir Politik machen wollen", erläutert Heiderose Hoja weiter, "die Jusos Region Hannover beschäftigen sich lieber mit den tatsächlichen Problemen der Menschen in der Region. Der gesamte Bereich "Sozialer Wohnungsbau" würde durch das Projekt "Leinebogen" untergehen, da lediglich Wohnraum für wohlhabende Menschen geschaffen wird. Das müssen wir verhindern."
Auf der Vollversammlung war auch der örtliche SPD-Ratsherr Lars Kelich zugegen.

 


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